Sonntag, 6. Juli 2014

Ende einer Freitags-Ära - Gino zieht um.

Am Freitag war es soweit. Mein letzter Gang mit Gino. Zumindest der letzte hier in Köln, denn morgen zieht Gino mit seiner Familie nach Berlin um. Ich muss nicht beschreiben, wie traurig mich das macht. Dieses Freitagsritual ist mir so sehr ans Herz gewachsen. 


Die begeistert bellende Begrüßung am Mittag, das gemeinsame Essen mit der Familie mit Gino zu meinen Füßen oder seinem Kopf auf meinen Knien. 
Dann der immer gleiche, aber so geliebte Weg zum Rhein, der für mich immer der Weg ins Wochenende nach einer aufreibenden Schulwoche war. 


Eine Landschaft im Wandel der Jahreszeiten erleben...



.... zwischendurch nach dem Hund umdrehen, der einen spannenden Geruch im Gebüsch entdeckt hatte, die Wildkaninchen beobachten, die in der Sonne liegen und für die sich Gino zum Glück überhaupt nicht interessiert, ebenso die Enten, die ungestört im flachen Wasser umherziehen.


Dann, je nach Jahreszeit, im Gras, im Laub, im Sand oder im Schnee wälzen ...









Einmal laut bellen, dann zum Wasser zu rennen. Dort "Bauchbaden" im flachen Wasser ....





... und dann der bettelnde Blick um die drei Leckerlies nach dem Trockenschütteln (jaja, total verwöhnt, aber mit 13 Jahren darf ein Hund auf gewisse Rituale bestehen). 


Sein geduldiges Warten, wenn ich wieder mal ein Stück Holz oder einen Stein genauer unter die Lupe nehme, um sie auf ihre Dekotauglichkeit zu untersuchen. 



Da er alle Arten von Apportierspielen völlig langweilig findet, musste ich auch nie darum bangen, dass er mir ein besonders schönes Stück aus den Händen reißen könnte. 


Anschließend der Weg am Feld entlang, von dem ich euch anfangs so regelmäßig Bilder gezeigt habe. Mittlerweile ist dort ein sehr prächtiges Kornfeld entstanden. 








Alle Begegnungen mit anderen Hunden verlaufen unkompliziert und freundlich. Für Gino braucht man sich wirklich nicht zu entschuldigen. (Höchstens mal dafür, dass er überhaupt kein Interesse an den hübschen Hundedamen hatte, die sich ihm auf reizvollste präsentierten).
In den nächsten Wochen werden die Brombeeren reif. Ich habe mir fest vorgenommen, auch ohne Gino dorthin zu fahren um zu ernten. Ohne Hundeleine in der Hand wird mir das aber sehr merkwürdig vorkommen....


Zum Abschied eine "kleine Auswahl an Bildern" aus vier Jahren mit Gino. 



Strandimpressionen ... 


Wolkenspiele ....

 


Schnee..... 
  
.... gefällt guuuuut! 



"Es regnet, na und? jetzt komm schon!"


 Tschüss Gino. Wir sehen uns in Berlin.

Kommentare:

  1. Ach Mensch - das ist echt so traurig!
    Fühl dich mal gedrückt!

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  2. Gell da ist es einem sauschwer ums Herz, wenn man sich von so einem tollen Begleiter verabschieden muss. Ich drücke dir die Daumen, dass sich eine neue Hundefreundschaft entwickelt. LG bjmonitas

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  3. Was für tolle Worte - was für tolle Bilder und was für eine Freude im Herzen,
    solch ein (Hunde-)Glück zu erfahren :)
    Auch wenn das traurige gerade drückt, bleibt dir immer das tolle Gefühl,
    das Erlebte und diese wunderbaren Bilder.
    Wer weiß schon, was da so als nächstes auf dich wartet :)
    Ich wünsche dir das Glück auf Erden liebe Nell :)
    Claudia

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  4. Oh die Augen sind voller Tränen... da hast du dich in schönen Worten und Bildern von Gino verabschiedet! Und jetzt ist Berlin noch reizvoller ;-)
    Gerne würde ich dich mal an Stelle von Gino begleiten, wobei so schnell bin ich freilich nicht lol lol
    LG Tine

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